| "Classe politique" oder wenn der Bock zum Gärtner wird. | |
Eine
Episode der besonderen Art war die Fingerübung mit dem selbst ernannten
Super-Schweizer, Volkstribun und Milliardär, dem
abgewählten Bundesrat Christoph Blocher. Wenn
er durch schlüssige Argumente in die Enge getrieben wird, ist jedes
Mittel recht. Dann ist er nicht mutig, sondern feige: taucht ab. Schweizerisch
(fair, offen) ist daran gar nichts. Inzwischen ist es Allgemeingut: Der
alte Mann aus Herrliberg einfach kann nicht aufhören. Zur Story:
[Vorweg ein Lob: Das unsägliche Blocher-Pamphlet "Mitenand gaats schlächter!" (was für ein Weltbild!) wird von der NZZ nicht einmal als bezahltes Inserat unkommentiert geschaltet, so unsauber ist es.] Bertschi klagt. Und Blocher?
Verschwindet und verstummt. Nach einem Jahr wird die
hängige Strafklage Bertschis auf höchster
politischer Ebene während und nach der Bundesratswahl (!) durch den
schweizerischen Bundesrat im "Landesinteresse"
blockiert. Die Aufhebung der Immunität des Justizministers (!) wird "im
Interesse des Landeswohls" verweigert. Aber die Wahrheit kommt
gleichwohl auf den Tisch: Der Regierungsrat
des Kantons Zürich bestätigt auf Anfrage
die Haltlosigkeit der Korruptionsvorwürfe. Unten finden Sie 3 Beilagen: |
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| Dass darauf noch ein kostspieliges, ganzseitiges Schmier-Inserat mit anonymem SVP-Logo im TA erscheint und das Opfer zum Täter machen will, passt zur"demokratischen" SVP-Formel: Geld + Rhetorik + Skrupellosigkeit. | |
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| Seitenblick: Nimm's mit Humor. Wie die Macher der TV-Serie "Café Bâle". Sie ernennen Christoph Blocher während der grossen Basler Ägypten-Ausstellung aufgrund seines feigen Abtauchens flugs zum TUT-ANCH-IMMUN. | |
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1. April
2004 Herrli-Bern
Mysteriöser Fund im Mittelland Büste von Tut-anch-immun gefunden. (kleiner Bruder des Sonnenkönigs Tut-anch-amun, genannt: Sünneli-König) Besitzer: "Café Bâle" SFDRS
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Beilage 1: Und das sind die unbestreitbaren Facts: |
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Beilage 2: So entlarvt der Zürcher Regierungsrat die Unwahrheiten: |
Bildungsdirektion
des Kantons Zürich |
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Herrn
Rechtsanwalt Zürich,
19. März 2004 Dr.
Jean-Jacques Bertschi: Anfrage betreffend Staatsaufträge Sehr
geehrter Herr Dr. Baumann Wir
beziehen uns auf Ihr Schreiben vom 27. Februar 2004, in welchem Sie um
Auskunft ersuchen, ob Dr. Jean-Jacques Bertschi im Zusammenhang mit der
„Bildungskommission“ Aufträge des Kantons erhalten hat. Der
Regierungsrat hat die Bildungsdirektion mit der Beantwortung dieser Frage
beauftragt. Vorab
halten wir fest, dass es sich bei der so genannten Bildungskommission um
die Kommission für Bildung und Kultur des Kantonsrates handelt, deren
Mitglied Dr. Jean-Jacques Bertschi in der Legislaturperiode 1999/2003 war.
Der in Frage stehende Zeitraum betrifft die Periode von der Wahl der
Kommission durch den Kantonsrat am 7. Juni 1999 (vgl. Protokoll des
Kantonsrates, Nr. 2, S.79) bis zum Ende deren Amtsdauer am 18. Mai 2003. Die
Abklärungen der Bildungsdirektion betrafen die Ämter und Abteilungen der
Bildungsdirektion sowie die selbstständigen Institutionen, Universität,
Zürcher Fachhochschule und Zentralbibliothek Zürich. Die Abklärungen
ergaben das Folgende: In
der erwähnten Zeitspanne wurden Dr. Jean-Jacques Bertschi weder von der
Bildungsdirektion noch von den erwähnten Anstalten Aufträge erteilt. Die
einzige Entschädigung für eine Tätigkeit im Geschäftsbereich der
Bildungsdirektion betraf eine Pauschale von 400 Franken für die Teilnahme
von Dr. Jean-Jacques Bertschi an einer Weiterbildungsveranstaltung für
die Lehrkräfte des Realgymnasiums Rämibühl vom 6. Oktober 1999. Zwei
weitere von der Staatsbuchhaltung erfasste Rechnungen vom 17. Juni 1999
bzw. 11. Mai 2000 an die Firma Bertschi Consulting standen im Zusammenhang
mit dem in der Öffentlichkeit bekannten Auftrag im Zusammenhang mit der Zürcher
Mitarbeiterbeurteilung. Dieser Auftrag wurde jedoch vor der Wahl von Dr.
Jean-Jacques Bertschi in die Kommission für Bildung und Kultur erteilt. Mit
freundlichen Grüssen Die
Bildungsdirektorin Kopie an: Staatskanzlei |
Beilage 3: Und so kommentiert die grösste Zürcher Tageszeitung das Machwerk: |
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